Kann ein Glätteisen auch Locken und Wellen machen?

Jede Nutzerin kann mit dem Haarglätter auch Locken oder Wellen ins Haar zaubern. Wichtig ist nur, darauf zu achten, dass das Zangenende abgerundet ist. Ebenso ist wichtig, dass man sich etwas mehr Zeit nimmt, denn alle Strähnen sollten in dem Fall kleiner ausfallen, als bei dem Glätten des Haars. Es ist wichtig zu wissen, dass umso kleiner die Strähnen ausfallen, die Locken umso fester werden. Wer vollere Locken wünscht, kann auch mit breiten Strähnen arbeiten. Gut ist, wenn das Wickeln des Haares recht nahe an der Kopfhaut beginnt, denn so entsteht eine besonders gute Lockenpracht. Aber bitte nicht zu nahe an der Kopfhaut, damit man sich diese keine Verbrennungen erleidet.

Fakt ist, Locken und Wellen gelingen mit kurzem und langem Haar. Ebenso mit kräftigen und dickem Haar, wie auch mit sehr feinem Haar. Allerdings sollte man ein gutes und passendes Glätteisen für die eigene Haardichte und Haarlänge auswählen. Für Wellen und Locken empfiehlt sich bei kurzem oder mittellangem Haar ein Glätteisen, welches zwischen 2,5 und 5 cm schmal ist. Ein 5 cm breites Glätteisen ist ideal für schulterlanges Haar.  Das breite Glätteisen, welches eine Breite von 5-8 cm mit sich bringt, wird für langes Haar und dichtes Haar eingesetzt. Positiv fällt auf, dass mit dem richtigen Glätteisen die Locken oder Wellen schnell erarbeitet werden können.

Es braucht ein wenig Übung, die Locken und Wellen mit dem Haarglätter zu erarbeiten. Wichtig ist, dass das Haar vollkommen trocken ist. Dann werden die Haare hochgesteckt und immer nur einzelne Strähnen freigelegt. Es wird immer mit dem Unterhaar begonnen, das Deckhaar folgt zum Schluss. Das Glätteisen wird angesetzt und umgedreht, dann wird es von oben nach unten geführt. Dies allerdings schön langsam, damit sich die Locken oder Wellen bilden können. Wer mehr Volumen wünscht, beginnt an der Kopfhaut. Wer leichte Locken oder Wellen wünscht, setzt auf halber Haarhöhe an.

Bei Locken und Wellen gilt, dass man ein wenig Zeit braucht und ein wenig experimentieren muss, um Übung zu bekommen. Hat man einmal den Dreh raus, geht dies mit der Zeit immer besser und die Haare sehen aus, wie vom Fachmann gestylt.